Ximena Garrido-Lecca: Modulationen – Sequenz XXIX

Ximena Garrido-Lecca: Modulationen - Sequenz XXIX

2025 - Ximena Garrido-Lecca

Miami Beach Legacy Art Purchase (2025)

Die Stadt Miami Beach freut sich, bekannt zu geben, dass Modulationen - Sequenz XXIXDas Werk von Ximena Garrido-Lecca, vertreten durch die Livia Benavides Gallery, wurde von den Einwohnern von Miami Beach und der Öffentlichkeit als Erwerbung für das Legacy Purchase Program im Jahr 2025 ausgewählt.

Im Rahmen einer jährlichen Initiative wählte das städtische Komitee für Kunst im öffentlichen Raum Kunstwerke von Ximena Garrido-Lecca, Patrick Dean-Hubbell und Ken Tisa aus einer Vielzahl von Bewerbungen aufstrebender Künstler der Art Basel Miami Beach Positions, Nova sowie von Newcomern und jungen Galerien aus. Anschließend stimmte die Öffentlichkeit unter den Finalisten ab und wählte Ximena Garrido-Leccas Werk. Modulationen - Sequenz XXIX zur Aufnahme in die öffentliche Kunstsammlung der Stadt.

In ihrer Modulationen In ihrer neuen Serie untersucht Ximena Garrido-Lecca weiterhin die Rolle von Kupfer in der peruanischen Wirtschaft, wo dieser Rohstoff für die Technologieindustrie exportiert wird. Die neuen Arbeiten integrieren abstrakte Symbole, die von modernistischen Firmenlogos verschiedenster Branchen und Unternehmen inspiriert sind. Durch die Verwendung dieser geometrischen Symbole in traditioneller Webtechnik hinterfragt sie das Verhältnis zwischen diesen modernen Bildern, die mit den Triebkräften der Modernisierung und der globalen Wirtschaft verknüpft sind, und ihrer Verbindung zur präkolumbianischen Abstraktion. Die Arbeiten verdeutlichen zudem den Bedarf an beschleunigtem Wachstum und Modernisierung im Kontext einer wachsenden Wirtschaft, die von unregulierter Rohstoffgewinnung geprägt ist. Diese führt oft nicht zu Investitionen in die lokale Infrastruktur und das Gemeinwohl, sondern begünstigt stattdessen den Profit von Konzernen.

Ximena Garrido-Lecca (geb. 1980 in Lima) lebt und arbeitet in Mexiko-Stadt und Lima. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen zählen „Reverse Engineering“ im CAN Centre d’art Neuchâtel, Schweiz (2023) und „Inflorescence“ im Portikus, Frankfurt (2022). Ihre Werke wurden außerdem in bedeutenden internationalen Ausstellungen gezeigt, darunter die Sharjah Biennale 2025, die 5. Kochi-Muziris Biennale, Indien, und die 34. Biennale von São Paulo. Sie befinden sich in öffentlichen Sammlungen wie dem Guggenheim Museum, der Tate Modern, London; der Boros Collection, Berlin; der Kadist Foundation, Paris/San Francisco; der Staatsgalerie Stuttgart; dem Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires (MALBA), Argentinien; und dem Museo de Arte de Lima.

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